FAQs

Antworten auf die häufigsten Fragen

Wer kann in die Stahlstiftung eintreten?

MitarbeiterInnen aus einem Mitgliedsunternehmen der Stahlstiftung, deren Arbeitsverhältnis aus wirtschaftlichen oder strukturellen Gründen beendet worden ist. Voraussetzung ist ein entsprechender Antrag, der auch vom Personalmanagement des abgebenden Unternehmens unterfertigt ist und worin ebenfalls bestätigt wird, dass die Entscheidung in Abstimmung mit dem zuständigen Betriebsrat getroffen worden ist.

Der Aufnahmewerber bzw. die Ausfnahmewerberin muss zum Zeitpunkt der Antragstellung die Voraussetzungen für den Bezug von Arbeitslosengeld erfüllen.

Die Zugehörigkeit zum Mitgliedsunternehmen muss mindestens 6 Monate betragen haben.

 

Welche Ausbildungen sind in der Stahlstiftung möglich?

Grundsätzlich ist in der Stahlstiftung eine sehr breite Palette an Ausbildungen möglich. Generell gilt, dass diese eine entsprechende Arbeitsmarktrelevanz haben müssen und dass die TeilnehmerInnen eine entsprechende persönliche Eignung mitbringen.

Die Auswahl der Aus- und Weiterbildungsaktivitäten und deren Dauer werden in der Phase der Berufsorientierung zwischen den einzelnen TeilnehmerInnen, dem AMS und der Stahlstiftung vereinbart.

 

Wie lange kann ich an der Stahlstiftung teilnehmen?

Die maximale Stiftungsverweildauer wird durch das Arbeitslosenversicherungsgesetz festgelegt. Sie beträgt höchstens drei Jahre. Bei Ausbildungen, die auf Grund einer gesetzlichen Regelung länger dauern, kann sie bis zu maximal vier Jahren verlängert werden. Diese Begrenzung von maximal vier Jahren gilt auch für alle TeilnehmerInnen, die bei ihrem Stiftungseintritt älter als 50 Jahre sind.

WICHTIG: Die reale Stiftungszeit für die einzelne Teilnehmerin und den einzelnen Teilnehmer orientiert sich aber NICHT an diesen Maximalzeiträumen. Wie lange die Stiftungsbetreuung für die einzelne Person konkret dauert, hängt von der vorangegangenen Verweildauer in der Mitgliedsfirma UND vom jeweiligen in der Berufsorientierung entwickelten Bildungsplan ab.

 

Inwieweit habe ich als StiftungsteilnehmerIn mit dem AMS zu tun?

Die Stiftungsteilnahme ist immer mit dem Bezug von "Schulungsarbeitslosengeld" vom AMS verbunden. Auch die Sozialversicherung erfolgt während der Zeit in der Stahlstiftung durch das AMS.

Der Antrag auf das Schulungsarbeitslosengeld muss bei Eintritt in die Stiftung beim AMS gestellt werden, die meisten anderen Kontakte zum AMS (z.B. Bestätigung Bildungsplan) übernimmt die Stahlstiftung.

 

Wie hoch ist mein Arbeitlosengeld?

Die voraussichtliche Höhe Ihres Arbeitslosengeldes können Sie  mit dem Arbeitslosengeld-Rechner des AMS herausfinden.

 

Was ist das Stiftungsstipendium und wie hoch ist es?

Das Grundstipendium:

• Maximal € 370,-- pro Monat (14 mal jährlich)

• Mindeststipendium € 200,-- pro Monat (14 mal jährlich)

Das Zusatzstipendium:

• Alleinverdienern bzw. Alleinerhaltern wird ein Zusatzstipendium von € 75,-- und für jedes unversorgte Kind von € 40,-- pro Monat gewährt (12 mal jährlich) - zu beachten ist dabei die Höchstgrenze!

Die Höchstgrenzen:

• Das Arbeitslosengeld und das Grundstipendium dürfen 80 % des Monatsnettobezuges auf Basis der Berechnungsgrundlage des Schulungsarbeitslosengeldes nicht übersteigen. Das 13. und 14. Grundstipendium wird für diese Limitierung nicht berücksichtigt.

• Grundstipendium und Zusatzstipendium dürfen die Höchstgrenze von monatlich € 400,-- nicht überschreiten.

• Sämtliche von der Stahlstiftung gewährten Zahlungen (Grund- und Zusatzstipendium) und das Arbeitslosengeld dürfen 100 % des Nettojahresbezuges (Basis: Berechnungsgrundlage des Schulungsarbeitslosengeldes) nicht überschreiten.

 

 

Wie komme ich zu meinem Stipendium?

Bringen Sie den Bescheid vom AMS über die Höhe des Arbeitslosengeldes, sobald Sie ihn erhalten haben, umgehend in die Stahlstiftung. Dieser Bescheid ist die Grundlage für die Berechnung Ihres Stipendiums.

 

Was mache ich bei Krankenstand?

Am Tag der ärztlichen Krankschreibung und auch der Gesundmeldung ist umgehend das Personal der Stiftung telefonisch oder persönlich darüber in Kenntnis zu setzen.

Zusätzlich ist es notwendig die Krankmeldung beim AMS telefonisch bekannt zu geben.

Sowohl die Arbeitsunfähigkeitsanzeige für den Dienstgeber, als auch - nach Beendigung des Krankenstandes - die Krankenstandsbescheinigung, die Sie von Ihrer Gebietskrankenkasse erhalten, - wenn möglich im PDF-Format - an die Stahlstiftung übermitteln. Oder Sie melden sich online bei der GKK gesund und übermitteln uns ebenso das Dokument. (ACHTUNG: Ohne Vorlage dieser Dokumente ist die Fortzahlung des Arbeitslosengeldes nicht gegeben!)

Bei einem Krankenstand von mehr als 62 Tagen muss ein neuerlicher Antrag auf Arbeitslosengeld beim zuständigen Arbeitsmarktservice gestellt werden.

 

Was ist das "Outplacement (OPM)"?

Nach der Aus- und Weiterbildungsphase beginnt für die TeilnehmerInnen der Stahlstiftung das Outplacement (OPM): dies ist die Zeit der aktiven Jobsuche und Bewerbungstätigkeit mit dem Ziel des Wiedereinstiegs ins Berufsleben. Voraussetzung ist, dass die TeilnehmerInnen eigenverantwortlich und aktiv diese Zeit nützen. Sie erhalten dafür vom Team der Stahlstiftung die entsprechende Unterstützung.  

 

Welche Unterstützung gibt es während der Jobsuche?

  • fachliche Beratung bei der Suche nach freien Stellen, bei der Firmenrecherche und bei Bewerbungen
  • gezielte, individuelle Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen
  • Workshops zu den Grundlagen gelungener Kommunikation bis hin zum Selbstmarketing und zu Bewerbungstrainings
  • Individuelle Trainings zur Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche
  • Einzel-Coachings, um berufliche und persönliche Fragestellungen zu klären
  • psychotherapeutische Unterstützung, um psychische Belastungen aufzuarbeiten.

 

Was mache ich mit Praktikumsverträgen und Anwesenheitsnachweisen?

Bitte Praktikums- und Schulungsverträge - von allen Beteiligten unterfertigt - wenn möglich im PDF-Format so rasch wie möglich an die Stahlstiftung retour schicken.

Das gleiche gilt für die Anwesenheitsnachweise  (bis zum 5. des Folgemonats!).

 

Was tue ich mit Teilnahmebestätigungen, Zeugnissen, Änderungen bei Kursen?

Folgende Unterlagen, die Sie im Zuge Ihrer Ausbildung erhalten, bitte immer so rasch wie möglich und am Besten im PDF-Format der Stahlstiftung zukommen lassen:

  • Teilnahmebestätigungen von Kursen, Seminaren
  • Zertifikate von Ausbildungen
  • Informationen über Um- und Abmeldungen von Kursen
  • Kopien von Kranscheinen, Staplerscheinen, Führerscheinen,...

 

Was ist, wenn sich persönliche Daten von mir ändern?

Alle Änderungen von persönlichen Daten unbedingt in der Stahlstiftung melden - wie zum Beispiel:

  • Wohnsitzwechsel,
  • Telefon/Handy -Nummer,
  • Änderungen der Kontonummer (bitte schriftlich bekannt geben!),
  • E-mail-Adresse,
  • Geburt eines Kindes …

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